Im Vorfeld der gestrigen Informationsveranstaltung kam es zu einem Telefonat zwischen Herrn Patrik Bindrum und Christian Müller, der nachfragte ob die Vertreter der Bürgerinitiative „Stoppt den Logistikpark“ auf der Veranstaltung vertreten sind. Wir haben hier „vorsichtig“ zugesagt.
Hintergrund unsere „Zurückhaltung“ der letzten Woche ist, dass eine weitere Unterschriftensammlung im Gemeindegebiet durch eine Gruppierung um Armin Kinze, Sabine Kniebaum, Mario Dölz und Nicolas Fichna durchgeführt wurde. Grundsätzlich begrüßen wir ausdrücklich, wenn Stimmen aus der Bevölkerung aufgenommen und auch konzentriert vertreten werden. Vor dem Hintergrund des Auftritts von Fr. Kniebaum auf der Informationsveranstaltung am 10. Juli, wo sie den Bürgern der Berger Ortsteile ein Mitspracherecht absprach weil es ein Problem des Kernorts Berg sei und der Tatsache, dass diese gesammelten Unterschriften dazu benutzt wurden die Abstimmung über die Zulassung des Bürgerentscheid zu verschieben, kamen Zweifel auf ob hier nicht ein „gesteuertes“ Vorgehen vorliegt.
Die anfängliche Vermutung – auch vor dem Hintergrund das wir an einer Gesprächsrunde im Rathaussaal mit den Bürgermeistern und den Fraktionsvorsitzenden teilgenommen haben und unsere grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert haben, auch in Hinblick auf einen möglichen Entfall der Auffangfragestellung – hat sich bei genauerer Analyse des „Flyers“ bestätigt. Die Metadaten der PDF-Datei zeigen, dass der „Flyer“ bereits am 11.7. angelegt und am 12.7. letztmalig gespeichert wurde. Im Design wird eine Schriftartfamilie verwendet, die NICHT Bestandteil gängiger Heim-PC-Anwendungen ist, die jedoch zufälliger Weise auch auf den Homepages des Bindrum-Firmenimperiums verwendet wird.
In oben genanntem Telefonat direkt auf diesen Umstand angesprochen hat Herr Patrik Bindrum dies Vermutung bestätigt, dass eine Werbeagentur mit der er zusammenarbeitet diesen Flyer entworfen hat. Wir haben mitgeteilt, dass wir vom Vorgehen, insbesondere der Bürgermeisterin und der Fraktionsvorsitzenden doch überaus irritiert sind, einerseits Gespräche führen zu wollen, andererseits mit solchen geplanten inhaltslosen Störmanövern eine basisdemokratische Abstimmung verhindern zu wollen.
Wie gestern auch öffentlich verlautbart, werden wir – am Gesprächstermin 23. Juli aktiv teilnehmen!